Plumb – I Can’t Do This

Lyrics und deutscher Text

I woke up late Guess I’m never really early
I hesitate, only to fail I get so tired, of procrastinating
I need a change

Ich bin spät aufgewacht und das war glaub noch nie anders.
Mein ständiges versagen bringt mich zur Verzweiflung.
Ich bin so müde immer nur zu zögern
Ich brauche die Veränderung

I can’t do this
I can’t do this
I can’t do this by myself
I can’t do this
I can’t do this
Oh God, I need Your help

Ich kann es nicht tun,
ich schaffe es nicht alleine
Ich kann es nicht tun,
oh Gott, ich brauche deine Hilfe.

I’m standing still I’m oh, so peaceful
I can’t pretend, that I’m fine
I get so ill, crazy, agitated When I’ve not really died

Ich halte inne, ich bin so gelassen.
Es gelingt mit nicht vorzutäuschen, dass es mit gut geht.
Ich fühle mich krank, verrückt und durcheinander.
Hoffentlich bin ich nicht schon „gestorben“

Press into me Breathe me in
Bask in me You’ll be free to do anything

Erfülle mich mit deinem Lebensatem
Erwärme mich, fühle dich frei zu tun was du möchtest.

Ein paar Gedanken dazu

Der Song drückt hier etwas aus, dass sicher jeder schon einmal erlebt hat. Es steckt ganz viel Sehnsucht darin. Die Sehnsucht eines Menschen, nach Veränderung. Im positiven Sinn. Jemand der sich selbst als „schlechten“ Menschen wahrnimmt und eigentlich viel „besser“ sein möchte. Aber auch jemand, der immer wieder daran scheitert, dass er es selbst nicht schafft. Darum ein Hilfeschrei an Gott. Er ist der Allmächtige und er kann verändern. Er kann uns mit seinem „Atem“ erfüllen und unser Herz erwärmen. Doch was heißt das konkret?

Es wird hier indirekt ein Bild verwendet, das auch in der Bibel zu finden ist. Nämlich die Wahrnehmung des Herzens. Dabei steht das Herz nicht für das eigentliche Organ sondern für das Zentrum der Entscheidungen. Die Stelle an welcher entscheiden wird, ob ein Gedanke zur Ausführung kommt und auch selbst Gedanken generiert. Ein Herz kann hart und kalt sein, wenn jemand beispielsweise gefühllos oder kalt ist. Es kann aber auch warm sein wenn jemand beispielsweise freundlich ist. Ein Herz kann auch für eine Sache brennen, wenn jemand für etwas total begeistert ist.

Um die Veränderung vom kalten, harten Herz zu einem warmen und freundlichen Herz geht es in dem Lied. Davor ist aber noch ein weiterer Schritt wichtig. Man muss feststellen, welchen Zustand das eigene Herz hat. Das klingt jetzt sehr einfach, ist es aber gar nicht. Hierfür ist nämlich ein Vergleich mit einer Referenz nötig und diese ist entscheident. Nehme ich als Referenz die schlechten Eigenschaften anderer Menschen, dann werde ich ziemlich gut wegkommen. Nehme ich als Referenz die allgemein vorherrschende Meinung, dann hat die Geschichte gezeigt, dass dies schon oft sehr böse geendet hat. Was ist also der richtige Maßstab?

Ich denke der Maßstab ist dort zu suchen wo das Leben entstanden ist. Hier gibt es unterscheidliche Ansichten, aber ich vertrete die, welche von einem Schöpfergott ausgeht. Dieser als Mannifestierung des Guten hat bestimmte Regeln festgelegt, die für ein gutes „Miteinander“ wichtig sind. Man nennt sie die 10 Gebote oder auf ein Gebot reduziert:

Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selber!

Dieser Maßstab ist sehr einfach anzuwenden aber schwierig umzusetzen. Denn wer behandelt andere immer so wie man selbst behandelt werden möchte? Wer betrügt nie? Wer lügt nie? Wer lästert nie? Wer mobbt nie? usw.
Ja sicher kann man sich damit herausreden, dass dies alle so tun und so lange man selbst nicht in der „Opferrolle“ ist, funktioniert das ganz gut. Aber was ist das für eine Gesellschaft, in der die Schwachen von den Starken „aufgefressen“ werden? Meiner Meinung nach ist das ein Verhalten, welches nicht einmal bei Tieren zu finden ist obwohl es dort ganz strenge Hackordnungen gibt. Aber als Mensch, sollten wir doch deutlich intelligenter agieren. Aber wenn wir ehrlich sind, dominiert dann am Ende doch wieder der Egoismus über einem kalten Herz. Woher soll dann aber Veränderung kommen? Von guten Vorsätzen? Sicher eine gute Sache, aber wie effizient das ist, merken wir jedes Jahr im Januar. Woher dann? Von Gesetzen? Auch gut, aber wie oft werden diese übergangen oder ignoriert? Ja aber wie denn dann? Durch eine totale Überwachung vielleicht? Auch das hilft nicht, da die „Überwacher“ selbst auch nur Menschen sind und den gleichen Problemen unterliegen. Woher kann also die Hilfe kommen? Nur von etwas unmenschlichem, etwas das nicht diesen Gesetzen unterliegt. Und das ist Gott. Er kann Menschen zum positiven total verändern und arbeitet an ihnen, wenn sie es möchten. Das heißt nicht, dass man dann perfekt ist, aber es geht Schritt für Schritt vorran. Das habe ich so erlebt und noch viele anderen auch.

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