Zielgruppe?

Was mich ärgert!
Mich ärgert:
– das man die „über 70er“ so sehr im Fokus hat
– das sich „niemand“ um die Teens kümmert
– das man sich dann wundert wenn nix mehr geht
– das man sich mit „es funktioniert“ zufrieden gibt
– das man Stillstand als ausreichend akzeptiert
– das die „Spinner“ mit Visionen irgendwie fehlen
– das jeder immer nur auf den anderen schaut
– das so viel einfach brach liegt
– das man Christen anmerkt, dass man ewig lebt
– das ich mich ärgere
.. das man die „über 70er“ so sehr im Fokus hat

Ok, dass ist jetzt wieder ein junger Spinner der über die „Alten“ abkotzt, weil die ihm mit ihren Ansichten nicht in den Kram passen.
So oder ähnliches geht es dir vielleicht durch den Kopf wenn du das ließt. Aber das ist nicht so gemeint und darum versuche ich es etwas auszuführen. Verzieht mir wenn ich pauschal urteile und manchmal etwas übertreibe. Aber ich will euch nicht das denken abnehmen sondern nur Anstöße dazu geben. Ich weis auch das es viele gibt die hier ganz anders sind, als ich es beschriebe. Euch meinen Respekt. Aber nun los.
Ja ich finde es grade gar nicht so toll, das wenn ich sehe was in der Teen- und Jugendarbeit geht und was für die ältere Generation alles gemacht wird. Und es ist auch gut, das die ältere Generation respektiert und „betreut“ wird.
Aber ich frage mich manchmal, wo die Mitarbeiter sind, die sich um die Kids kümmern. Wo sind die die sich um die Teens kümmern, auch wenn die unbequem und laut und frech und vulgär in ihrer Sprache sind.
Wer hat ein Herz für diese Menschen, die es eigentlich total nötig haben. Wer kümmert sich um die.
Beruhigend ist für mich, dass es schon bei Jesus diese Probleme gab. Da wurden die Kinder einfach unter den Tisch gekehrt und Jesus sollte zu den Erwachsenen lehren. Aber Jesus hat da gleich mal ein Zeichen gesetzt und hat die großen einfach stehen gelassen und sich um die Kinder gekümmert. Begründung(in Lutherdeutsch): denn ihrer ist das Himmelreich.
Hey das ist es doch, die Kids, die hat Gott gern. Um die kümmert er sich und wir brauchen sie, wenn wir mal nicht mehr können. Denn wer kümmert sich um die nächste Generation wenn wir mal „zu beschäftigt“ in Beruf und Familie stecken??
Wer kümmert sich um uns wenn wir mal nicht mehr so können und auch zu den Senioren gehören?
Wer sorgt dafür das die Projekte die laufen auch weitergehen?
Die Teens und Jugendlichen die wir heute so ignorieren. Schade eigentlich und darum ärgert es mich auch, das man die älteren so sehr beachtet und die Jugendlichen einfach vergisst. Dabei sollten doch die älteren inzwischen aus dem Konsum-Denken heraussein und aktiv sein und nicht nur konsumieren zumindest solange das physisch noch möglich ist.
Aber ich will nicht nur motzen, sondern auch an mir selber arbeiten, die Kids in den Focus zu rücken und dann
mal sehen was draus wird.

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